WordPress Mediathek aufräumen: Zeit für den digitalen Herbstputz
Tausende Bilder in WordPress? Das geht schneller als gedacht
Eine Website entwickelt sich laufend weiter. Bilder werden ausgetauscht, Seiten überarbeitet und neue Beiträge veröffentlicht. Das alte Bild verschwindet zwar von der Seite, bleibt aber häufig weiterhin in der WordPress Mediathek gespeichert.
Dazu kommen:
- alte Mitarbeiterfotos
- nicht mehr benötigte Produktbilder
- frühere Header und Banner
- doppelt hochgeladene Bilder
- alte PDFs und Downloads
- Testdateien
- viel zu große Originalbilder
Nach einigen Jahren kann daraus eine beachtliche Sammlung entstehen.
Das Problem dabei: In einer Mediathek mit mehreren tausend Dateien herauszufinden, was noch verwendet wird, ist gar nicht so einfach.
Inhalt
Warum eine volle Mediathek unübersichtlich wird
Viele Bilder in WordPress sind nicht automatisch ein Problem. Werden die Dateien tatsächlich benötigt, dürfen sie natürlich dort bleiben. Problematisch wird es, wenn niemand mehr den Überblick hat.
Welches Logo ist aktuell? Wird dieses Foto noch auf einer Unterseite verwendet? Kann das alte PDF gelöscht werden? Warum gibt es dasselbe Bild eigentlich viermal?
Genau hier beginnt der digitale Ballast.
Vor allem bei Websites, die von mehreren Personen betreut werden, entstehen schnell unterschiedliche Abläufe. Dateien werden erneut hochgeladen, statt bestehende Medien zu verwenden. Bilder bekommen kryptische Dateinamen oder werden direkt von der Kamera in voller Auflösung hochgeladen.
Aus einer Mediathek wird langsam ein digitales Lager.
Einfach alle alten Bilder löschen? Lieber nicht.
Jetzt einfach die ältesten 500 Bilder markieren und auf „Löschen“ klicken? Keine besonders gute Idee. Eine Datei kann auf einer Unterseite, in einem Blogartikel, einem Produkt, einem individuellen Inhaltsbereich oder an einer anderen Stelle der Website eingebunden sein.
Wird sie gelöscht, fehlt sie anschließend möglicherweise auf der Website. Nicht zu vergessen: Bilder bzw. Dateien gehören auch zum Fundus einer Webseite – wichtige Verlinkungen oder die Google-Bildersuche funktioniert über Ihre hochgeladenen Dateien. Das heißt, nicht nur Text und Landingpages sind mit Vorsicht zu behandeln, wenn es darum geht, alte Inhalte zu löschen, sondern auch das gesamte Bildmaterial.
Deshalb sollte vor dem Löschen immer geklärt werden, ob ein Medium tatsächlich nicht mehr verwendet wird. Und genau das ist bei umfangreichen Websites die eigentliche Herausforderung.
Ungenutzte Medien finden statt Dateien erraten
Wer seine WordPress Mediathek sinnvoll aufräumen möchte, braucht zuerst einen Überblick. Welche Dateien werden verwendet? Welche Medien sind möglicherweise veraltet? Wie groß sind die einzelnen Dateien? Und wo ist ein bestimmtes Bild eigentlich eingebunden? Diese Informationen manuell zusammenzusuchen, kostet Zeit.
Genau deshalb haben wir unser aronda Media Tool entwickelt. Es unterstützt dabei, Medien in WordPress besser im Blick zu behalten und sorgt gleichzeitig dafür, dass neue Bilder von Anfang an sinnvoll für die Website vorbereitet werden. Wir haben also dem ganzen Plugin ein Update verpasst, damit Sie nicht nur optimierte Bilder hochladen und verwalten können, sondern auch alte Dateien besser herauszufiltern und zu entfernen. Das erleichtert die Suche um einiges, da hier nicht jede Seite, jeder Beitrag oder sonstige Inhalte unabsichtlich gelöscht werden.
look!
Kleine Gewohnheiten, große Mediathek
Oft sind es keine großen Fehler, die eine WordPress Installation unübersichtlich machen. Es sind die kleinen Dinge, die sich ganz schön aufsummieren kann. Ein Bild wird noch einmal hochgeladen, weil niemand weiß, ob es bereits vorhanden ist. Ein 8 MB Foto landet direkt auf der Website. Die neue Version eines Banners bekommt den Dateinamen „banner-neu-final-2.jpg“.
Kommt Ihnen bekannt vor? Eine saubere Mediathek beginnt deshalb nicht erst beim Löschen. Sie beginnt bei einem vernünftigen Umgang mit neuen Dateien.
Bilder sollten passend dimensioniert, sinnvoll benannt und für das Web optimiert werden. Nicht benötigte Dateien sollten regelmäßig überprüft werden.
Muss eine WordPress Mediathek immer klein sein?
Nein, das nicht unbedingt – nicht jede Webseite ist gleich und sollte auf jeden Fall alle Möglichkeiten bieten, damit Sie Ihre Webseite gut und sinnvoll befüllen können. Ein umfangreicher Onlineshop, ein jahrelang gepflegter Blog oder eine große Referenzseite kann vollkommen berechtigt tausende Bilder enthalten.
Entscheidend ist nicht die Anzahl. Entscheidend ist, ob die Dateien benötigt werden und sinnvoll verwaltet sind.
5.000 verwendete und optimierte Bilder können vollkommen in Ordnung sein. 2.000 chaotisch abgelegte Dateien, von denen niemand mehr weiß, wo sie verwendet werden, sind dagegen wenig hilfreich. Das Ziel sollte deshalb nicht lauten: möglichst viel löschen.
Das Ziel lautet: Überblick schaffen.
Wenn Ihre WordPress Website bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, lohnt sich ein Blick in die Mediathek. Vielleicht finden sich dort nur die tatsächlich benötigten Bilder. Vielleicht warten dort aber auch 7.842 Dateien darauf, dass endlich jemand die Frage stellt:
Brauchen wir das eigentlich noch?
Mit aronda Media möchten wir genau diesen Bereich einfacher machen. Weniger Chaos, optimierte Bilder und ein sinnvoller Workflow direkt in WordPress. Damit aus Ihrer Mediathek kein digitaler Dachboden wird.
Die eigene Wordpress Mediathek aufräumen, lohnt sich!
aronda Media: Damit das Chaos gar nicht erst entsteht
Aufräumen ist gut. Noch besser ist es, wenn unnötiger Ballast gar nicht erst entsteht. aronda Media setzt deshalb direkt beim Umgang mit Bildern in WordPress an.
Neue Bilder können beim Upload automatisch für die Website vorbereitet werden. Dazu gehören unter anderem optimierte Bildgrößen und die Umwandlung in das moderne WebP-Format. Auch Alt-Texte können unterstützt erstellt werden. So entsteht ein klarerer Workflow für alle Personen, die Inhalte auf der Website bearbeiten.
Statt zuerst alles hochzuladen und Jahre später über die Mediathek zu grübeln, werden Bilder von Anfang an für ihren Einsatz im Web vorbereitet. Und falls Sie doch einmal mit der aronda Media aufräumen wollen: Mit der neuen Cleanup-Funktion haben Sie hier die Möglichkeit über die nicht verwendeten Dateien, einen Überblick zu bekommen und alles zu löschen, was nicht mehr gebraucht wird. Einige andere Erweiterungen wie Datei ersetzen, Warnung ab einer bestimmten Dateigröße, ein praktischer ZIP-Datei-Download und vieles mehr stecken mittlerweile in unserer Anwendung!
Sind Sie interessiert? Gerne zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten, seine Webseite von Ballast zu befreien.
Der Umgang mit Bildern, PDFs und anderer Dateien ist sehr wichtig für die Performance einer Webseite und sollte von Anfang an im Auge behalten werden. Dass nicht jeder ein Bildbearbeitungsprogramm besitzt, wissen wir aus jahrelanger Zusammenarbeit mit unseren Kunden - deshalb wollten wir eine praktische Anwendung, die nicht nur uns in der Webseitenerstellung hilft, sondern auch langfristig für unsere Kunden nützlich ist.
on!